Wie kann ich die Heilung nach einer Tattoolaser-Behandlung positiv beeinflussen?

Bei einer Tattoolaser-Behandlung entsteht durch die Sprengung der Pigmentpartikel immer Hitze. Daher ist es gut, wenn das Behandlungsareal nach dem Lasern direkt für ein paar Minuten gekühlt wird. In jeder Praxis sind solche Kühlpacks zu erhalten.

Danach wird die gelaserte Stelle verbunden. Hierzu verwenden die Praxen besondere Cremen und auch spezielle Wundauflagen.

Bei der Nachpflege zu Hause sollte man nicht sparen. Entweder bekommt man ein Rezept oder besser noch eine passende Creme  und Verbandszeug mit oder man besorgt sich solches in einer Apotheke.

Solange die Laserstelle nässt, sollte sie täglich verbunden werden. Zum Duschen kann der Verband abgenommen werden, etwas vorsichtig duschen und vor allem nur leicht abtrocknen, dann wieder verbinden.

Je nach Grösse der Laserstelle gibt es die Möglichkeit z. B. Ialugen Creme und ein spezielles Brandwundenpflaster zu verwenden oder die sehr praktische Ialugen Gaze, Kompressen und Klebeband zum Fixieren. Ialugen fördert bei Brandwunden die Heilung. Natürlich gibt es noch eine Reihe anderer Produkte, aber wichtig ist, dass hier keine alten Reste aus der Hausapotheke aufgebraucht werden.

Sowie die Wunde nicht meht nässt, kann sie offen bleiben (also ohne Verband). Besonders wichtig ist dann der Lichtschutz. Die frisch gelaserten Stellen sollten nie der direkten Sonne ausgesetzt werden, da es zu Verfärbungen kommen kann. Falls ein Schutz durch Kleidung nicht möglich ist, sollte eine Sonnencreme mit einem hohen Faktor verwendet werden.