Unsachgemässe Tattoo-Entfernung – und die ausgebesserte Variante

Nach einem Jahr Tragzeit entschied sich diese Patientin zur Entfernung ihres Tattoos. Die Behandlung erfolgte bei einer Kosmetikerin und war unglaublich schmerzhaft. „Ich dachte, das müsse so sein“, erinnert sich die junge Frau.

Sie erschrak, als sie ihre Haut direkt nach der Behandlung sah.

 

 

 

 

 

 

 

Aber es kam noch schlimmer.

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt ist sie bei mir in Behandlung: „Ich hoffe so sehr, dass sie das wieder hinbekommt! Wäre ich doch gleich zu einem Arzt gegangen!“

 

 

 

 

 

 

Mittlerweile sind wir schon sehr zufrieden mit dem Ergebnis, doch die Behandlung ist noch nicht beendet.

 

Gefahr durch Henna-Tattoos im Urlaub!

Auch Henna Tattoos sind nicht immer harmlos. Kürzlich erschien im Schweizer Medizinischen Forum ein Fallbericht über einen 23-Jährigen Patienten, der 10 Tage nach Anbringen eines Henna-Tattoos auf Kreta einen juckenden Hautausschlag an derselben Stelle entwickelte. Wenn sie mehr über diese Fälle lesen möchten, finden sie im Internet zahlreiche Seiten unter dem Stichwort „Henna – Tattoo – Allergie“.

 

Das Tattoo aus einer anderen Sicht

Interessanter Artikel in der NZZ am Sonntag vom 5. Februar 2012.

Als Dermatologin und Laser-Expertin wenden sich nur Patienten an mich, die ihr Tattoo unbedingt wieder entfernen möchten. Mit Interesse habe ich daher den Artikel über Scott Campbell gelesen. Er ist einer der gefragtesten Tatowierer unserer Zeit. In seinem New Yorker Studio geht der 34-Jährige halb Hollywood unter die Haut. Die Galerie Gmurzynska am Zürcher Paradeplatz zeigt mometan seine Werke in einer Einzelausstellung.

Neue Räumlichkeiten in Kilchberg bei Zürich

Am 13. Januar 2012 hat die Praxis für Dermatologie und Lasermedizin ihre neuen Räumlichkeiten im Medical Center See-Spital Kilchberg bezogen. In drei Laserbehandlungsräumen wird von der Laserepilation und dem Tattoolaser, von Aknenarbenbehandlung bis Faltentherapie alles angeboten. Besuchen Sie unsere Webpage: www.dr-ruemmelein.ch

 

Das Keloid: Ein mögliches Problem beim Tattoo-Lasern

Bei der Entfernung von Tattoos gibt es – auch wenn sie gut vorwärtsgehen – immer wieder unliebsame Überraschungen. In diesem Fall ist es zur Bildung eines Keloids (Narbenwucherung) gekommen. Zur Verringerung des Risikos solcher Hauterscheinungen, die erst im Verlaufe der Heilungsphase auftreten, empfehle ich eine Narbensalbe. Direkt nach dem Lasern wird die Haut zunächst für einige Minuten gekühlt und dann mit einem nicht-anklebenden Verband versehen. Hierfür verwende ich Ialugen Creme. Für die häusliche Pflege in den ersten Tagen nach dem Laser kann ebenfalls Ialugen oder auch Cicalfate Lotion oder Creme eingesetzt werden. Nachdem die Haut verheilt ist, sollte streng auf Sonnenschutz geachtet werden und für abends gebe ich meinen Patienten Gorgonium Salbe, welche ein hochdosiertes Heparin-haltiges Narbenspezifikum ist.

Dieses Vorgehen hat sich bei der Behandlung meiner Patienten sehr bewährt. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Behandlung!

Luisas lange Geschichte: Verbrannt, verätzt, vernarbt und endlich in richtiger Behandlung!

Luisa ist heute 42 Jahre alt. 1984 liess sie sich ein Tattoo auf Schulter und Oberarm stechen. 18 Jahre später hat sie sich dann dazu entschlossen, das Tattoo wieder entfernen zu lassen.

Mit diesem Anliegen ging sie zu einem Tätowierer, welcher ihr die erste Hautschicht mit einem heissen Stab abtrug, sodass das Tattoo herauswachsen könne. Aber auch nach mehreren Sitzungen war die Farbe nicht weg. Später haben sich an der gleichen Stelle grosse Narben gebildet.

Um die Farbe endgültig los zu werden, hat sich Luisa etwa ein Jahr später in einem Beautystudio „Löschfarbe“ unter die Haut spritzen lassen. Die Behandlung war sehr kostspielig (ca. 7 CHF pro Punkt), schmerzhaft und hat nochmals zusätzliche grosse Narben hinterlassen.

All diese übrig geblieben Narben hat Luisa bei einem Arzt durch Abblassen zu kaschieren versucht, leider ohne grossen Erfolg. Nun ist sie bei mir in der Laserbehandlung.